Bewegungsstiftung

»Ich finde es toll, dass man junge engagierte Menschen direkt unterstützen kann.« – Interview mit Jutta Meinerts

Wie hast Du von der Stiftung erfahren?

»Durch die Zeitung. Meine Mutter hat mir einen Artikel aus der Neuen Westfälischen zugeschickt, in dem die Bewegungsstiftung vorgestellt wurde. Dann habe ich mich im Internet informiert und 2012 an einem Infoabend in Berlin teilgenommen. Dort habe ich festgestellt, dass die Stiftung die gleiche Richtung unterstützt wie ich. Für Förderprojekte der Stiftung wie Campact oder .ausgestrahlt habe ich auch vorher schon gespendet. «

War das für Dich der Anstoß, Stifterin zu werden?

»Ich fand die Idee und die Projekte gut. Aber eigentlich bin ich bei der Bewegungsstiftung gelandet, weil man hier sagen kann: Ich habe Geld und will etwas damit machen. Ich stamme nicht aus einem reichen Elternhaus. Aber ich habe als Ärztin eine Zeit lang viel Geld verdient. Dann kam noch eine Erbschaft hinzu und ich hatte das Gefühl: Das kann mich korrumpieren, wenn ich es nicht weggebe. Mir war es wichtig, mit Geld weiterhin spielerisch umzugehen und es nicht so ernst zu nehmen. Ich habe dann einen Teil verschenkt und einen Teil an die Bewegungsstiftung gegeben und war ganz froh, als das Geld erst einmal weg war – damit war auch eine Last weg.«

 

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Du hast Dich auch an der 150.000-Euro-Bürgschaft zur Absicherung der großen Anti-AKW-Demos im Frühjahr beteiligt. Diese muss zum Teil in Anspruch genommen werden. Bereust Du, dafür eine Sicherheit gegeben zu haben?

»Nein, das ist schon OK so. Es leuchtet mir ein, dass die Organisation von Demos, an denen hunderttausende Menschen teilnehmen, Geld kostet. Wer soll das denn bezahlen, wenn nicht wir? Ich war selbst viele Jahre in der Anti-AKW-Bewegung aktiv. Jetzt kann ich nicht mehr an vorderster Front stehen und das organisieren. Aber ich kann zu den Demos gehen und die Proteste finanziell unterstützen.«

Was bewegt Dich politisch?

»Zum einen das Thema Atomkraft. Ich war schon bei der Schlacht um das AKW Grohnde 1977 dabei. Da ist meine Mutter verprügelt worden, obwohl sie nur friedlich demonstriert hat. Im Frühjahr 2011 sind wir wieder zusammen zur Anti-Atom-Demo nach Grohnde gefahren und die Situation war ganz anders – bunt und friedlich. Das war ein ganz versöhnlicher Abschluss für uns. Aber auch die Frauen- und Friedensbewegung haben mich geprägt. Ich habe dann viele Jahre in der ostdeutschen Provinz gelebt und bin aus vielen politischen Kontexten herausgefallen. Deswegen gefällt mir auch der Vernetzungsgedanke der Bewegunsstiftung. Ich nehme wieder an politischen Diskursen teil, das ist mir unglaublich wichtig.«

Wie hast Du Deinen Einstand in der Bewegungsstiftung erlebt?

»Es ist nicht ganz einfach, als Neue so in eine große Stiftungsgemeinschaft einzusteigen, vor allem wenn man eher zurückhaltend ist wie ich. Aber ich fand es unglaublich interessant, die Leute und Projekte kennenzulernen und zu erleben wie ganz aktuelle Themen aufgegriffen werden.«

Was wünschst Du der Bewegungsstiftung für die Zukunft?

»Immer genug Geld in der Kasse und immer genug gute Ideen. Die Idee der Bewegungsarbeiter finde ich zum Beispiel sehr beeindruckend. Dass man junge engagierte Leute direkt unterstützen kann, finde ich toll. Und was mir auch gut gefällt, ist der Name. Bei Bewegungsstiftung denken viele erst einmal an Sport und fragen nach. Das finde ich klasse, weil der Name Leute zum Nachdenken bringt – und wenn es nur mein Steuerberater ist.«


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