Beratung und Begleitung - Nicht nur mit Geld fördern

Damit die politischen Erfolgschancen für die Projekte wachsen, ist die nötige finanzielle Ausstattung natürlich nur ein Element, wenn auch ein wesentliches. Denn was nützt die schönste finanzielle Förderung durch die Stiftung, wenn es am nötigen Know-How fehlt, politische Strategien zu entwickeln und umzusetzen?

Natürlich sucht der Stiftungsrat solche Projekte zur Förderung aus, bei denen das Geld in guten Händen ist. Trotzdem gibt es eigentlich kein Projekt, keine Kampagne, in der guter Rat fehl am Platze wäre. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Projekte sind dabei unterschiedlich verteilt. Organisationen mit einigen hauptamtlichen Mitarbeitern wie urgewald oder Robin Wood stehen vor anderen Herausforderungen als rein ehrenamtlich organisierte Initiativen wie das NoLager-Netzwerk oder die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen.

Die Bewegungsstiftung hat auf den Bedarf an Beratung und Begleitung reagiert. Zum einen gibt es im Verdener Büro der Stiftung mit Jael Rollin, Jens Meier und Annett Gnass drei Personen, die sich um Begleitung und Beratung der Projekte kümmern. Zum anderen macht die Bewegungsstiftung den Projekten ganz konkrete Angebote, wie beispielsweise Fachseminare zu Themen wie Fundraising, Pressearbeit oder Konfliktbewältigung. Diese Seminare dienen neben der Vermittlung von Know-How auch dem intensiven Austausch der Projekte untereinander, damit die Projekte nicht nur voneinander lernen, sondern sich auch gegenseitig besser unterstützen können.

In manchen Fällen bewilligt der Stiftungsrat für einzelne Projekte Beratungszuschüsse. Die Projekte können sich damit in einem gewissen finanziellen Rahmen um Expert*innen kümmern, die eine konkret auf das jeweilige Projekt zugeschnittene Beratung leisten - ob im Bereich Strategieentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit oder Fundraising.

Intensivere Beratung leistet die Stiftung vor allem im Rahmen der Basisförderung. Wenn Bewegungsorganisationen längerfristig finanziell gefördert werden, sorgt ein begleitender Beratungsprozess dafür, dass die gemeinsam formulierten Ziele der Förderung erreicht werden. Im Laufe der Zeit soll daraus eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Projekten und Stiftung entstehen, ein Prozess des gegenseitigen Gebens und Nehmens, der am Ende beiden Seiten zum Vorteil gereicht. Das Projekt bekommt maßgeschneiderte Unterstützung und die Stiftung wertvolle Erfahrung, wie finanzielle Förderung und Beratung möglichst effektiv ineinander greifen.

Die Stiftung bietet sie ihren Förderprojekten aber nicht nur Beratung an, sondern auch eine Beteiligung in Stiftungsgremien und eine Mitsprache bei Förderentscheidungen. Wir wünschen uns daher von den Aktiven, dass sie sich an den Angeboten und der Gremienarbeit der Stiftung beteiligen.


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