Bewegungsstiftung

Christopher Laumanns

Christopher Laumanns denkt ökologische und soziale Fragen zusammen.


Christopher Laumanns kämpft für ein gutes Leben für alle innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten.
Um Druck für Veränderung von unten zu erzeugen, versucht er mit seiner Arbeit die Klimagerechtigkeitsbewegung zu stärken, sie mit anderen sozialen Bewegungen zu verbinden und sie für verschiedene soziale Milieus zu öffnen. Christopher macht Öffentlichkeitsarbeit, um mediale Debatten mitzuprägen und legt großen Wert auf die Selbstermächtigung von Personen und Gruppen. Immer mit dem Blick darauf, wie sich die sozial-ökologische Transformation strategisch sinnvoll voranbringen lässt, beteiligt er sich an der Organisation von (ungehorsamen) Aktionen und Großveranstaltungen, gestaltet Webseiten und Drucksachen. Außerdem gibt Christopher Interviews und schreibt Pressemitteilungen, bietet Workshops an, spricht auf Podiumsdiskussionen und moderiert Treffen.

2011 gründete Christopher das Konzeptwerk Neue Ökonomie mit, einen Verein mit Sitz in Leipzig, der sich für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft einsetzt. Die Aktiven des Konzeptwerks versuchen, die eigenen Ansprüche in der alltäglichen Arbeit umzusetzen. So werden zum Beispiel alle Entscheidungen im Konsens getroffen und Gehälter nach Bedürfnissen ausgezahlt. Deshalb ist eine Förderung als Bewegungsarbeiter für Christopher auch eine Unterstützung für den bewegungsorientierten, basisdemokratischen Kontext, in dem er arbeitet. Christopher betont hierzu: „Ich arbeite nur in Gruppen, die im Konsens entscheiden.“ Ihm mache es große Freude, Menschen diese Form der Selbstorganisation näher zu bringen. „Ich arbeite daher nicht allein, eine Förderung durch Pat*innen ermöglicht mir aber eine sehr freie Entwicklung meiner politischen Arbeit, was mir sehr wichtig ist.“

Christopher bei der Degrowth-Konferenz 2014.


Das Konzeptwerk war stark an der Organisation der Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig beteiligt, die für eine Woche lang 3.000 Menschen aus politischer Arbeit, Wissenschaft und alternativer Wirtschaftspraxis zusammenbrachte. Auf dem Abschlusspodium der Konferenz machte sich Christopher, einer der Pressesprecher*innen der Konferenz, für eine Verbindung von Degrowth- und Klimagerechtigkeitsbewegung stark.

2014: Die erste Baggerblockade im Rheinland, welche "Ende Gelände" inspirierte und an der Christopher teilnahm. Foto: ausgeco2hlt

Nach der Degrowth-Konferenz trieb Christopher mit zwei Freunden das entsprechende Folgeprojekt voran: Die Degrowth-Sommerschule zu Klimagerechtigkeit auf dem Klimacamp im Rheinland 2015. Sie beriefen Telefonkonferenzen und Zusammenkünfte ein, schrieben Konzepte und führten Finanzierungsgespräche mit Stiftungen, moderierten Treffen und vernetzten sich mit anderen Aktiven.

Seitdem arbeitet Christopher genau an diesem Zusammenführen von politischen Bewegungen: einerseits indem er bis 2017 im Organisationskreis der nun jährlich stattfindenden Sommerschule mitarbeitete, andererseits durch sein Engagement beim Klimacamp im Rheinland und im Bündnis Ende Gelände, welches Massenaktionen Zivilen Ungehorsams für Klimagerechtigkeit durchführt.

Christopher in Polizeigewahrsam nach der erfolgreichen Aktion von "limity jsmy my" in Tschechien 2017.


Hinzugekommen ist in den letzten Jahren eine stärker länderübergreifende Arbeit: So nahm Christopher 2017 am ersten tschechischen Klimacamp und der dortigen, von Ende Gelände inspirierten Aktion teil. Anfang 2018 war er an der Organisation des Treffens von Climate Justice Action beteiligt. Dieses Netzwerk von europäischen Klimagerechtigkeits-Aktiven trägt zur Koordination der europaweit wachsenden Bewegung bei. Zudem ist Christopher daran beteiligt, stärker mit Betroffenen vom Kohle-Bergbau zusammenzuarbeiten, unter anderem durch die Gründung des Bündnisses „Pödelwitz bleibt!“. Außerdem engagiert er sich dafür, den Dialog mit der Bergbau-Gewerkschaft IG BCE zu führen, sowie die Zusammenarbeit mit der anti-rassistischen Bewegung zu verstärken.


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