Bewegungsstiftung

Förderprojekte im Jahr 2015

Intelexit

Spätestens seit der NSA-Affäre ist klar: Geheimdienste werden nicht ausreichend demokratisch kontrolliert und verstoßen mit Massenüberwachung und vielen weiteren Skandalen regelmäßig gegen Verfassung und demokratische Ethik. Mit der Kampagne Intelexit will das Peng!-Kollektiv GeheimdienstmitarbeiterInnen zum Ausstieg aus diesem Treiben bewegen und hat dazu einen halb fiktiven, halb realen Austeiger-Verein erschaffen. Mit Pressekonferenzen, Flugblattabwürfen per Drohne und Plakatflächen und Performances vor Geheimdienstzentralen will Intelexit MitarbeiterInnen zum Umdenken bewegen und eine öffentliche Debatte anstoßen.
Förderung: 13.100 Euro

www.intelexit.org

Jetzt schlägt's 13!

Die Kampagne des Vereins aktion./.arbeitsunrecht macht auf Unternehmen aufmerksam, die auf skrupellose Weise ihre Angestellten schikanieren und gewerkschaftliche Organisation verhindern wollen. Bei diesem Treiben werden sie häufig von beratenden Anwaltskanzleien unterstützt. Um diese Methoden anzuprangern, veranstaltet der Verein jedes Mal, wenn ein Freitag auf den 13. eines Monats fällt, bundesweite Aktionstage, an denen sich Gruppen und Einzelpersonen beteiligen können. Mit Onlinepetitionen, Pressearbeit, Flugblättern und Telefonaktionen soll Druck auf die Unternehmen aufgebaut werden, die besonders aggressiv gegen ihre Beschäftigten vorgehen.
Förderung: 15.000 Euro

http://arbeitsunrecht.de/freitag13

Schulfrei für die Bundeswehr - Lernen für den Frieden

Die Kampagne, die von FriedensaktivistInnen aus Baden-Württemberg getragen wird, will die Werbemaßnahmen der Bundeswehr an Schulen stoppen. Dazu sollen Auftritte von Karriereberatern der Bundeswehr und Jugendoffizieren in Schulen verhindert und der Besuch von Schulklassen in Kasernen skandalisiert werden. Mit den Aktionen und dazugehöriger Pressearbeit soll die Öffentlichkeit insbesondere vor der Landtagswahl 2016 für das Thema sensibilisiert werden. Ziel ist es, dass das Kultusministerium seine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr kündigt. Die Bewegungsstiftung hat die Kampagne bereits 2011 mit 7.000 Euro gefördert.
Aktuelle Förderung: 11.600 Euro

www.schulfrei-für-die-bundeswehr.de

Frauenhäuser–16-Tage–16-Bundesländer-Tour 2016

Die Idee der „16-Tage-Tour“ ist es, die Themen „Überfüllung von Frauenhäusern“ und „Zugangsbeschränkungen durch Tagessatzfinanzierung“ verstärkt in alle Bundesländer zu tragen und gemeinsam mit Frauen vor Ort an 16 Tagen in 16 Bundesländern öffentlichkeitswirksame Aktionen durchzuführen. Die Tour vom 19.02. - 07.03.2016 soll filmisch dokumentiert werden. Die „Frauenhäuser-16Tage-16Bundesländer-Tour“ im Rahmen der Frauenhaus-Kampagne „Schwere Wege leicht machen“ wird von Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen sowie BündnispartnerInnen autonomer Frauenhäuser durchgeführt. Mit der Tour wollen sie zwei Hauptforderungen in die Öffentlichkeit tragen: dass alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder unbürokratisch und kostenlos Schutz und qualifizierte Unterstützung in einem Frauenhaus erhalten können – unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Wohnort, ihrem Aufenthaltsstatus oder einer möglichen Behinderung/Beeinträchtigung –, und dass alle Frauenhäuser in Deutschland einzelfallunabhängig, bedarfsgerecht und verlässlich, d.h. auf gesetzlicher Grundlage, finanziert werden. Die Kampagne wird von der Bewegungsstiftung mit 15.000 Euro gefördert.

http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/

Anti-Kohle-Kampagne

Wer es mit dem Klimaschutz und einer Energieversorgung durch 100 Prozent Erneuerbare ernst meint, der muss schnellstmöglichst und geordnet aus der Kohleverstromung aussteigen – meint das Bündnis „Kohleausstieg Berlin“, das mit seiner Anti-Kohle-Kampagne ein Abschalten aller Kohlekraftwerke in Berlin und Brandenburg erwirken und die Erschließung neuer Tagebaue in der Region verhindern will. Alte wie auch aktive Tagebaue in der Lausitz belasten die Spree mit Eisenocker (Braune Spree) und Sulfaten. Letztere stellen bereits jetzt für eine Reihe von Wasserbetrieben entlang der Spree ein Problem dar. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das Thema auf die Agenda zu setzen: Zum einen mobilisieren Klimaaktivisten zu den im Winter anstehenden Klimaverhandlungen in Paris. Zum anderen erhält das Thema Divestment, folglich der Ausstieg aus Investitionen in klimaschädliche Kohlekraft, immer stärkeren Aufwind. Das Bündnis „Kohleausstieg Berlin“ will dieses kohlekritische Klima nutzen, um das Thema zu einer entscheidenden Rolle bei der Abgeordnetenhauswahl im September 2016 und in den folgenden Koalitionsverhandlungen zu machen. Die Bewegungsstiftung fördert die Kampagne mit 10.000 Euro.

http://www.kohleausstieg-berlin.de/

urgewald

urgewald ist eine Umwelt- und Menschenrechtsorganisation, die Banken und Konzernen auf die Finger schaut, wenn deren Aktivitäten Mensch und Umwelt schaden. Der Verein deckt auf, welche Banken die Atomindustrie finanzieren, welche mit ihrer Kreditvergabe den Klimawandel anheizen oder wer mit dem Geld seiner Kunden die Waffenindustrie finanziert. Die Recherchen sind Grundlage für Protestkampagnen und für die Information von Medien und Öffentlichkeit. Damit urgewald eine noch bessere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leisten kann, finanziert die Bewegungsstiftung den Ausbau dieses Bereichs mit einer Basisförderung in Höhe von 70.000 Euro über drei Jahre. Die Bewegungsstiftung hat urgewald bereits von 2008 bis 2010 mit einer Basisförderung in Höhe von 45.000 Euro beim Aufbau eines Aktiven-Netzwerks unterstützt.

www.urgewald.org

VisaWie?

Die Kampagne „VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren“ will die gängige Visa-Vergabepraxis Deutschlands und Europas unter die Lupe nehmen. Im Zentrum der Kritik stehen die diskriminierenden Vergabekriterien von Visa in Deutschland, insbesondere der am häufigsten verwendete Verweigerungsgrund der fehlenden "Rückkehrbereitschaft", bei dem Menschen aus rassistischen Gründen die Einreise verwehrt werde. Die Kampagne verfolgt zwei grundlegende Ziele: Bewusstsein und Aufmerksamkeit in der Bevölkerung für strukturell unfaire und rassistische Praktiken deutscher Behörden schaffen und langfristig auf eine menschliche, diskriminierungsfreie Visavergabepraxis hinwirken. Geplant sind unter anderem der Dialog mit PolitikerInnen und eine Petition sowie ein öffentlicher Brief an EU-ParlamterarierInnen. Die Kampagne wird von der Bewegungsstiftung mit 3.550 Euro unterstützt.

http://visawie.org

Women in Exile

Die feministische Organisation Women in Exile versteht sich als eine der wenigen Schnittstellen zwischen Frauen- und Flüchtlingsbewegung. Ihr Ziel ist eine gerechte Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung, mit gleichen Rechten für alle Menschen, egal, woher sie kommen und wohin sie gehen. Ihr Fokus liegt auf der Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze gegen Asylsuchende und MigrantInnen und der Verschränkung von Rassismus und Sexismus. Seit 2011 gibt es die Gruppe Women in Exile & Friends in der Frauen mit und ohne Fluchthintergrund gemeinsam die Gesellschaft mit den Problemen und Forderungen von Flüchtlingsfrauen konfrontieren und diese an politische EntscheidungsträgerInnen herantragen. Die Bewegungsstiftung hat bereits die Kampagne „Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“ unterstützt. Nun hat die Stiftung eine Basisförderung über 45.000 Euro gewährt, um Fundraising und Projektentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit vorantreiben zu können.

women-in-exile.net

Bürgerbegehren Klimaschutz

Der gemeinnützige Verein BürgerBegehren Klimaschutz (BBK) möchte mit seiner Stadtwerke-Kampagne lokale Initiativen dazu bewegen, mit direktdemokratischen Mitteln die Kohle aus dem Strom-Mix ihrer kommunalen Stadtwerke zu verbannen. Dadurch soll auch die lokale politische Diskussion zum Thema Kohleausstieg angestoßen werden. Als Vorbild für die Kampagne dient die von der Klima-Allianz koordinierte Stadtwerke-Kampagne von 2010, die eine ähnliche Stoßrichtung hatte. BBK war in diese Kampagne involviert und hat z.B. in Aachen und Dachau Bürgerbegehren angestoßen und unterstützt, die zu einem Ausstieg der jeweiligen Stadtwerke führten. Die Bewegungsstiftung fördert die Kampagne mit 4.500 Euro. Der Verein BürgerBegehren Klimaschutz wurde bereits im vergangenen Jahr als Trägerverein des Berliner Energietisches unterstützt. Seit 2011 setzt sich dieses Bündnis für die Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes und die Gründung eines Berliner Stadtwerkes ein.

http://www.buerger-begehren-klimaschutz.de

Gemeingut in BürgerInnenhand

Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) tritt seit 2010 für die Bewahrung und umfassende Demokratisierung der Daseinsvorsorge ein. Der Verein wendet sich gegen die Privatisierung von Wasser, Bildung, der Gesundheitsversorgung und vielem mehr. GiB ist die einzige Organisation in Deutschland, die zu Öffentliche-privaten Partnerschaften (ÖPPs) aufklärt und dazu Kampagnen konzipiert und durchführt. In der Bevölkerung werden neue Privatisierungen schon seit Jahren von einer großen und stabilen Mehrheit abgelehnt. Um dieser Mehrheitshaltung zu konkreten politischen Ergebnissen zu verhelfen, will GiB aufzeigen, dass öffentliche Investitionen in die Daseinsvorsorge besser und viel günstiger ohne Privatisierungen getätigt werden können. Langfristig will GiB erreichen, dass die Daseinsvorsorge aus Steuergeldern erhalten und betrieben wird, dass Investitionen am Bedarf ausgerichtet und aus dem Haushalt oder über Staatsanleihen finanziert werden. Dazu gehört, dass die Infrastrukturen der Daseinsvorsorge nicht für gemeinwohlschädliche Finanzkonstrukte zum Beispiel in privaten Infrastrukturfonds missbraucht werden. GiB erhielt bereits von 2011 bis 2013 eine Basisförderung der Bewegungsstiftung. Die neue Basisförderung beträgt 65.000 Euro.

https://www.gemeingut.org/

Landraub in Mali stoppen!

Die beiden malischen Dörfer Sanamadougou und Sahou haben in den vergangenen Jahren fast ihre gesamten landwirtschaftlichen Nutzflächen an einen malischen Großinvestor verloren. Bereits vor drei Jahren hat das transnationale Netzwerk Afrique-Europe-Interact (AEI) begonnen, Kontakte zu Bauern und Bäuerinnen im Office du Niger aufzubauen, einer Region 270 Kilometer nord-östlich der malischen Hauptstadt Bamako. Daraus hervorgegangen ist unter anderem die Basisgewerkschaft COPON (Kollektiv der Bauern im Office du Niger). Mit der Kampagne „Landraub in Mali stoppen!“ will Afrique-Europe-Interact die Rückerstattung des rechtswidrig enteigneten Landes erreichen. Konkret geplant ist als nächster Kampagnenschritt ein mehrwöchiges, von der COPON unterstütztes Sit-in der DorfbewohnerInnen. Afrique-Europe-Interact will die Kampagne gezielt mit Öffentlichkeitsarbeit in Mali und Europa begleiten.

http://afrique-europe-interact.net/1202-0-Appell-Sanamadougou.html

Aktion Agrar – Landwende jetzt!

Zum Jahreswechsel steht die Überarbeitung der Düngeverordnung auf der politischen Agenda. Unser neues Förderprojekt Aktion Agrar – Landwende jetzt! will die Chance nutzen, eine konsequente Verordnung zu erstreiten und Tierfabriken den Hahn zuzudrehen. Denn: Eine strenge Gülle-Gesetzgebung würde Mastanlagen im Land tatsächlich in Bedrängnis bringen. Ohne die Möglichkeit, flüssige Exkremente aus den Massentierhaltungsställen billig auf Feldern auszubringen, müssten sie ihre Produktionsweise überdenken. Mittels der Kampagne „Tierfabriken den Hahn zudrehen“ zeigt Aktion Agrar, welch dramatische Konzentration in der Tierhaltung gerade vonstatten geht. Mit intensiven Recherchen deckt sie Machenschaften der Massentierhalter rund um die Gülle und ihre Nebenwirkungen auf. Eine Online-Kampagne soll BürgerInnen aktivieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die „Aktion Agrar“ entstand, um die wachsende Bewegung für eine Agrarwende zu unterstützen und wirkt im Bündnis „Wir haben es satt“ mit. Für die Kampagne stellt die Bewegungsstiftung 13.800 Euro zur Verfügung.

http://www.aktion-agrar.de

Ich bin ein Handelshemmnis

Die vom Verein Share e.V. getragene Kampagne „Ich bin ein Handelshemmnis“ hat zum Ziel, das Handelsabkommen TTIP zu stoppen. Gleichzeitig sollen Freihandelsabkommen generell kritisch hinterfragt werden. Die Kampagne mobilisiert für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (sEBI) die Handelsabkommen TTIP & CETA, und klärt zugleich über jene Konzerninteressen, die die internationalen Verhandlungen maßgeblich prägen, auf. Begriffe wie „Freihandel“, „Investitionsschutz“, „Handelshemmnis“ etc.  sollen entlarvt werden. „Handelshemmnisse“ sind nicht nur Zölle und Produktionsnormen, sondern ebenso Sozial- und Umweltstandards oder die staatlich organisierte Daseinsvorsorge. Die Kampagne setzt auf humorvolle, massentaugliche und dezentrale Aktionen und die Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden. Die Bewegungsstiftung unterstützt die Kampagne in der Förderrunde 2014-2 mit 13.950 Euro.

http://www.ich-bin-ein-handelshemmnis.de/

Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II

Das regionale Bündnis will den geplanten Braunkohletagebau Nochten II in der Lausitz verhindern. Für das Projekt müssten vier Dörfer und Teile von zwei weiteren weichen und 1.700 Menschen umgesiedelt werden. Die Lebensgrundlagen einer ganzen Region würden zerstört. Das Bündnis will die Menschen in der strukturschwachen Region dazu ermutigen, sich der Abbaggerung zu widersetzen, ihre bürgerlichen Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen und der übermächtigen Kohlelobby etwas entgegenzusetzen. Dazu organisiert das Bündnis Veranstaltungsreihen, Demonstrationen und Mahnwachen und informiert die Menschen mit Plakaten und einer Zeitschrift. Förderung: rund 13.700 Eurohttp://www.strukturwandel-jetzt.de

www.strukturwandel-jetzt.de

Atomwaffen: Ein Bombengeschäft

Die Kampagne der Organisationen „atomwaffenfrei.jetzt“ und „ICAN Deutschland“ will die Investitionen deutscher Finanzinstitute in Atomwaffen und Trägersysteme skandalisieren und stoppen. Allein die drei großen Finanziers Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz investieren jährlich rund sechs Milliarden Euro in diese zerstörerischste Waffentechnik der Welt. Ein Einsatz von Atomwaffen, von denen es weltweit noch 17.000 gibt, hätte katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt. Ein Investitionsstopp wäre ein wichtiges Signal für eine Welt frei von Atomwaffen. Mit Protestaktionen bei Hauptversammlungen, in Bankfilialen und mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit will die Kampagne die Finanzinstitute unter Druck setzen. Förderung: 10.000 Euro

http://atombombengeschaeft.de/

Humanistische Union

Die Humanistische Union ist eine unabhängige Bürgerrechtsorganisation. Sie steht für das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und wendet sich gegen jede unverhältnismäßige Einschränkung dieses Rechts durch Staat, Wirtschaft oder Kirchen. Seit ihrer Gründung 1961 hat sie wichtige Debatten mit angestoßen, Aufklärungsarbeit geleistet und zahlreiche Musterklagen für Bürgerrechte initiitiert oder unterstützt. Nun will sich die Humanistische Union für die Zukunft neu aufstellen, ihr Profil schärfen, neue Mitglieder gewinnen und ihre Kampagnenfähigkeit verbessern. Erreicht werden soll das mit beispielhaften Kampagnen zur Abschaffung des Verfassungsschutzes und zu der unabhängigen Kontrolle der Polizeiarbeit. Die Bewegungsstiftung unterstützt den Organisationsentwicklungsprozess der Humanistischen Union von 2013 bis 2015 mit 70.000 Euro.

www.humanistische-union.de

Pinkstinks

Pinkstinks kämpft gegen die rosa Glitzerwelt in den Kinderzimmern und Werbekampagnen, die Mädchen eine limitierende Rolle zuschreiben. Denn auch wenn oft argumentiert wird, dass die rosa Welle eine Phase in der Mädchenkindheit ist, die vorübergeht, stellt sie die Weichen für eine unkritische Haltung gegenüber Mode- und Diätdiktaten von Bravo bis zu Model-Shows. Außerdem richtet sich Pinkstinks gegen vermeintlich ironisch gemeinte sexistische Werbekampagnen, die auch von Kindern konsumiert werden, wie zum Beispiel die Sportschau-Werbung „Männer waren schon immer so“. Denn Kinder verstehen Ironie erst ab dem achten Lebensjahr. Bisher ist Pinkstinks einzelne Werbekampagnen direkt angegangen, nun will die Gruppe mit einer Petition Druck auf den Deutschen Werberat als Kontrollgremium der Branche machen. Dieser soll mehr Rügen aussprechen und damit Kinder besser vor stereotypen Rollenbildern schützen. Die Bewegungsstiftung fördert die Kampagne zum Deutschen Werberat mit 7.000 Euro.

www.pinkstinks.de

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