Bewegungsstiftung

Förderprojekte im Jahr 2009

»Kampagne für saubere Kleidung«

T-Shirts für 2 Euro, Hosen für 3,50 – so billig sind Kleidungsstücke bei Lidl, Kik und Aldi. Für die NäherInnen in den Herstellerländern ist der Preis dagegen hoch. Sie arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn. Die Discounter-Kampagne der »Kampagne für saubere Kleidung« kämpft gegen die Niedrigpreispolitik der Discounter.  Sie fordert von der Bundesregierung einen Beschluss, der Unternehmen verpflichtet, Sozialstandards in der Lieferkette einzuhalten. Die Bewegungsstiftung unterstützt die Discounterkampagne mit einer Basisförderung von 45.000 Euro.

http://www.sauberekleidung.de

»Schwere Wege leicht machen«

Mit der Kampagne »Schwere Wege leicht machen« kämpft die Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW für eine flächendeckende, bedarfsgerechte, verlässliche und einheitliche Finanzierung aller Frauenhäuser. Denn Frauenhäuser sind trotz des großen Bedarfs an Plätzen unzureichend finanziert. Häufig werden die Kosten für die Unterbringung auf die Frauen selbst abgewälzt. Die Kampagne will diesen unhaltbaren Zustand zu einem Thema im bevorstehenden NRW-Landtagswahlkampf machen und die PolitikerInnen zum Handeln bewegen.
Zuschuss: 6.000 Euro.

www.lag-autonomefrauenhaeusernrw.de

».ausgestrahlt«

».ausgestrahlt« kämpft gegen ein Comeback der Atomenergie und die Verlängerung der AKW-Laufzeiten, wie sie die neue Bundesregierung angekündigt hat. Zusammen mit anderen Organisationen hat ».ausgestrahlt« bereits im Wahlkampf die Anti-AKW-Bewegung zu eindrucksvollen Protesten mobilisiert und nach der Wahl die Koalitionsverhandlungen belagert. Nun wird ».ausgestrahlt« auch bei den anstehenden Konsensgesprächen zwischen Atomkonzernen und Regierung durch Protestaktionen deutlich machen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen Atomkraft ist. Die Bewegungsstiftung unterstützt ».ausgestrahlt« mit einem Zuschuss von 13.000 Euro.

http://www.ausgestrahlt.de

»Frontexplode«

Die Kampagne »Frontexplode« will das skandalöse Vorgehen der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gegen Flüchtlinge und MigrantInnen öffentlich machen. Denn Frontex steht für die Militarisierung der EU-Außengrenzen wie auch für zunehmende europaweite Sammelabschiebungen. Frontex trägt eine Mitverantwortung für den Tod vieler Flüchtlinge, die auf immer gefährlicheren Wegen versuchen müssen, Europa zu erreichen, und für das Leid, wenn sie in überfüllten Abschiebegefängnissen zusammengepfercht werden. »Frontexplode« will an vielen verschiedenen Orten gegen Frontex protestieren, Öffentlichkeit herstellen und Druck auf die politisch Verantwortlichen ausüben.
Zuschuss: 4.000 Euro

http://www.frontexplode.eu/

»PPP-Irrweg«

Die attac-Kampagne »PPP-Irrweg« will über die negativen Folgen von Public-Private-Partnerships (PPP) aufklären. Viele Kommunen, denen das Geld fehlt, machen zur Zeit von diesen öffentlich-privaten Vereinbarungen Gebrauch. Dabei übernimmt ein privater Investor Planung, Bau und Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern, Straßen, Behörden, Wasserversorgung und Kanalisation. Die Kommunen werden dadurch vom Eigentümer zum Mieter und die BürgerInnen zu Opfern einer schleichenden Privatisierung. Die Kampagne will Misstrauen wecken gegen PPP-Vereinbarungen und diesen Raub am Gemeineigentum stoppen.
Zuschuss: 5.000 Euro

http://www.ppp-irrweg.de

Ilisu-Kampagne

Die Ilisu-Kampagne des Bündnisses Gegenströmung will den geplanten Ilisu-Staudamm in der Türkei verhindern. Der Bau des Staudamms, an dem sich auch deutsche Unternehmen und Banken beteiligen wollen, würde massive Umweltzerstörungen und die Verarmung Zehntausender nach sich ziehen. Nach Protesten wurden bereits geschlossene Kredit- und Bürgschaftsverträge aufgelöst. Um das Projekt endgültig zu stoppen, will die Ilisu-Kampagne den Druck in Deutschland und der Türkei aufrecht erhalten. Zuschuss: 4.500 Euro

http://www.gegenstroemung.org/drupal/de

»Bundeswehr wegtreten«

Die Kampagne »Bundeswehr wegtreten« kämpft gegen die Selbstinszenierung der Bundeswehr als »ganz normaler Arbeitgeber«. Die antimilitaristische Initiative kritisiert die Rekrutierungsmaßnahmen an Schulen, Universitäten und in Arbeitsämtern. Mit Aktionen und Gegenveranstaltungen will sie diesen Reklameveranstaltungen etwas entgegensetzen. Die Bewegungsstiftung unterstützt die Initiative mit einem Zuschuss von 5.000 Euro.

http://www.bundeswehr-wegtreten.org

Initiative für Transparenz und Demokratie - LobbyControl

Neoliberale und wirtschaftsnahe Eliten nehmen immer stärker Einfluss auf Politik und Öffentlichkeit. Dies geschieht selten in einem offenen demokratischen Prozess, sondern vielfach durch intransparente Einflussnahme, z.B. durch Think Tanks, wirtschaftsnahe Kampagnen, PR-Tricks und Lobbying hinter den Kulissen. LobbyControl klärt über diese Verwicklungen und Einflussstrategien auf und streitet für eine lebendige und transparente Demokratie. Die Bewegungsstiftung fördert den Aufbau von LobbyControl über fünf Jahre mit einer Basisförderung in Höhe von insgesamt 64.000 Euro.

www.lobbycontrol.de

urgewald

Die Umweltorganisation »urgewald« war bisher vor allem für ausgezeichnete Recherchen und wirkungsvollen Lobbyismus bekannt. Im letzten Jahr hat »urgewald« zusätzlich die Lust am Aktivismus gepackt.

Das bereits vorhandende bundesweite Netzwerk von AktivistInnen wird ausgebaut, damit »urgewald« kurzfristig und öffentlichkeitswirksam intervenieren kann, wenn sich die Organisation mit Konzernen und Banken anlegen will.

Die Bewegungsstifung unterstützt diesen Plan in den nächsten drei Jahren mit einer Basisförderung in der Höhe von 45.000 Euro.

www.urgewald.de

Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Die Karawane ist ein bundesweites Netzwerk, das sich für die sozialen und politischen Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen in Deutschland engagiert. Die Karawane erhält in den kommenden drei Jahren eine Basisförderung in Höhe von 16.000 Euro.

http://www.thecaravan.org

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