Bewegungsstiftung

Erben für eine bessere Welt

Die Zeit vom 18.04.2002

Sie haben viel Geld von ihren Eltern. Aber das reicht ihnen nicht. Mit einer Stiftung finanzieren sie Protest und gesellschaftliches Engagement.

von Rüdiger Dilloo

An der Hamburger Isestraße, wo Susann Haltermann unterm Dach in sechs Meter hohen Räumen lebt, steht ein anrührend verwelkter Blumenstrauß auf dem Wohnzimmertisch. Tulpen, Freesien, Narzissen; besonders die Anemonen lassen ihre weichen Blüten hängen. »Schauen Sie, die sind noch vom Gründungstreffen«, sagt sie zum Besucher; ihr Ton lässt erkennen, dass die Blümchen ihr viel bedeuten. Es muss schön gewesen sein, dies Treffen, und es war verständlicherweise nicht öffentlich. Für ein Wochenende kamen in Berlin Menschen zusammen, die zu viel Geld haben. Mehr oder weniger reiche Erben, die etwas vereint: Die Hoffnung, mit dem Geld, das sie nicht selbst verdient haben, nützliche Veränderungen zu bewirken. Sie nennen es Bewegungsstiftung, was sie in Berlin gegründet haben. Wer mit ihnen spricht, stößt auf große Unterschiede in Herkunft, Selbstbild und Politikverständnis sowie eine weitere Gemeinsamkeit: Sie wirken erleichtert.

Elf Erben haben seit März einen Grundstock von 250.000 Euro in die Stiftung eingezahlt. Über die Vergabe entscheidet ein Stiftungsrat, in dem auch der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter und der Bewegungsforscher Dieter Rucht sitzen. Bislang wurden die verschiedensten Initiativen gefördert, die Gründung einer Lesbenzeitung in der Türkei etwa oder die Öffentlichkeitsarbeit des Bundeskongresses entwicklungspolitischer Gruppen (Buko). In Zukunft will man vor allem Projekte unterstützen, die helfen, »die Eskalation der Gewaltspirale nach dem 11. September« zu verhindern. Voraussetzung jeder Förderung ist, dass die entsprechende Aktivität im Rahmen einer langfristigen Kampagne oder durch die Arbeit einer Organisation stattfindet; »Eintagsfliegen« sollen nicht subventiert werden.

»Geld haben ...«, sagt Susann Haltermann vorsichtig, irgendwie scheu und offen zugleich (wir haben da schon eine Weile an ihrem Wohnzimmertisch gesessen), »es ist oft schwer vermittelbar, dass Geld haben eine Last sein kann.« Frau Haltermann ist 50 Jahre alt. Sie wuchs in einer Villa in Blankenese auf und wurde politisiert durch die 68er. Die Widersprüche machten ihr lange zu schaffen. Sie arbeitete als Lehrerin, lebte 22 Jahre in Wohngemeinschaften, demonstrierte in Whyl, Brokdorf und am 1. Mai. Ihr Auto war ein R 4, ihr Vater ein millionenschwerer Fabrikant; Öl verarbeitende Industrie. Ein bekanntes Haltermann-Produkt sind Mottenkugeln. Susann sprach nicht gerne über Geld in ihrer WG. Sie zapfte Bier in einer Hamburger Latinokneipe.

Percy Rohde scheint von dieser Art Identitätsproblem nie geplagt worden zu sein. In lateinamerikanisches Ambiente begibt er sich auch, aber nicht zum Kellnern. Der 35-jährige Erbe eines Transportunternehmens und Dozent im Fach Evolutionspsychologie tanzt gerne argentinischen Tango. Die Mutter ist Psychoanalytikerin, der Vater ein Professor für Medizinsoziologie, der auch als Pianist sowie Theater- und Kunstkritiker reüssierte. »Mein Zuhause war ein linksliberaler Akademikerhaushalt«, erklärt der Sohn und schlägt ein Bein übers andere; er trägt einen verkrumpelten englischen Anzug und zweifarbige Maßschuhe. Wir befinden uns in seiner Wohnung im Zentrum von Hannover: in einem Milieu von retrospektiver Kultiviertheit, bibliophile Darwin-Ausgaben, viel echter Jugendstil, weißer Tropenhut am Stummen Diener; hängt da am Paravent ein Schmetterlingsnetz? Percy Rohde nennt sich einen Pessimisten. Politik deprimiert ihn. Aber vom Treffen der Bewegungsstifter war er – wie überraschend aus seinem Mund – »begeistert«. Nach so etwas hat er lange gesucht. Er überlegt, seine Einlage zu erhöhen.

Christoph Bautz hat sie zusammengebracht, die sehr unterschiedlichen Erben. Wenn Rohde spätbürgerlich wirkt und Haltermann antibürgerlich lebte, dann steht der 29-Jährige Diplombiologe Bautz für die unbekümmerte Synthese und den pragmatischen Blick nach vorn. Auch Bautz ist Erbe, aber vor allem ist er politischer Aktivist. Er macht die Öffentlichkeitsarbeit von Attac Deutschland, fulltime, 60-Stunden-Woche ganz normal, Treffen bitte früh um acht im Attac-Büro in Verden an der Aller, damit wir noch rausfahren können zur Land-WG, wo er wohnt, bevor er zum Zug muss, Podiumsdiskussion in Darmstadt, mit den Wirtschaftsjunioren der CDU, Thema Globalisierung, was sonst? Der Mann hat zu tun. Attac, die junge, internationale Powerlobby für eine sozial und ökologisch gestaltete, konzernkritische Globalisierung ist hierzulande im vergangenen Jahr von sechs auf 80 Gruppen gewachsen. Im Ökozentrum Verden, wo Attac seine Geschäftsstelle hat, sitzen junge Leute mit Dreadlocks vor Computern, mit Nickelbrillen, lila Schals, eine 20-Jährige kommt zur Arbeit mit Baby auf der Hüfte und Laptoptasche über der Schulter, das fühlt sich alles so positiv an, sachlich, freundlich, schaffensfroh. Hoffnungsvoll.

In dieser Atmosphäre haben Christoph Bautz und zwei Attac-Kollegen, Erben wie er, die Idee der Bewegungsstiftung entwickelt. Beim Gründungstreffen war auch Christophs Vater dabei und unterzeichnete die Gründungsurkunde; viele fanden das rührend, ein Grauschädel, skeptisch, doch beeindruckt vom Engagement der Jungen. Bautz senior hat nach dem Krieg ein florierendes Maschinenbauunternehmen geschaffen: typischer Vertreter der Generation, die die historisch einzigartige Konstellation des vergangenen halben Jahrhunderts ohne Krieg, schwere Inflation oder Rezession zur Vermögensbildung nutzte. Geschätzte zwei Billionen Mark haben die Aktiven des Wirtschaftswunders allein in den vergangenen vier Jahren ihren Nachkommen hinterlassen. In diesem Jahr gehen bei etwa 900.000 Erbfällen durchschnittlich je eine viertel Million Euro in andere Hände über. Nicht wenige dieser Erben dürften auch an ein »ethisches Investment« denken. Nur haben sie jetzt ganz andere Möglichkeiten – und ganz andere Vorstellungen – als damals etwa Tom Koenigs, Bankierssohn und späterer grüner Stadtkämmerer von Frankfurt am Main, der Anfang der Siebziger, in wütender Geste gegen das schmutzige Geld des Vaters, sein Erbe dem Vietkong für Waffenkäufe vermachte.

Bis wir von Verden hinaus zur Land-WG fahren, ist Bautz’ Verhältnis zum Geld schon klar geworden: Er braucht nicht viel, er will nicht viel, aber das heißt nicht, dass er, wie Susann Haltermann, Berührungsängste hätte. Unterschiede zwischen den Erben Haltermann, Rohde und Bautz macht die Autofrage hübsch deutlich. Was fahren Sie denn für eines? Susann Haltermann spricht erst vom R 4 ihrer Lehrerinnenjahre. Dann vom »Uralt-Käfer«, den ihr der Vater einst geschenkt hat. Dann, Abschweifung, vom monatlichen »Wechsel, so nannte er das«, den Papa ihr als Studentin zukommen ließ und den sie »von 700 auf 500 Mark runtergehandelt« hat. Eine schöne, formstrenge Kette trägt Susann zum weiten T-Shirt. Erbstück? O nein, sie hat jahrelang keinerlei Schmuck getragen! Aus Prinzip! Eine Andeutung über die Mutter fällt, damals in den Blankeneser Zeiten, »wandelnde Kapitalanlage«, eine sprechende Geste um Hals und Hände. Die Last des Geldes ... »Als Schülerin verstand ich anfangs nicht, warum mich die anderen auflaufen ließen. Zum Beispiel, wenn ich nach den Frühjahrsferien als Einzige mit gebräuntem Gesicht wiederkam.« Skiurlaub, eigenes Schwimmbad, Tennisstunden – der familiäre Luxus war für Susann selbstverständlich, genauso wie andererseits die Erziehung, durch den Vater, zur Sparsamkeit. Dass Reichtum auch isoliert, musste sie erst lernen.

Susann ist dann nicht auf der goldenen Schiene ihrer Herkunft gefahren. Viele Jahre unterrichtete sie Biologie und Sport an Hamburger Gymnasien. Nach schwerer Krankheit wollte sie mit 42 einen Neuanfang, studierte Kultur- und Bildungsmanagement und zog eine Veranstaltungsagentur auf. Zugegeben, dabei half »das Glück des finanziellen Polsters«. Aber, und das ist ihr wichtig, bald war das Zweifrauenunternehmen schuldenfrei. Kürzlich haben es die Partnerinnen verkauft. Wo waren wir eigentlich? Bei der Autofrage. Susann braucht jetzt keinen R 4 mehr als Anti-Statussymbol. Je mehr sie aus eigener Kraft leistete, desto besser konnte sie Erbe und Herkunft akzeptieren. »Es nützt ja nichts, das eigene Geld zu verleugnen«, erkannte Susann Haltermann – ein langer Prozess war nötig, bis sie es sogar als »Glück« ansehen konnte. Sie hat keine Kinder, aber einen Lebenspartner. Nach dem Ende ihres Berufslebens sieht sie in der Arbeit für die Bewegungsstiftung und andere Erbennetzwerke eine neue Aufgabe. »Ich habe jetzt einen sehr schönen Punkt erreicht«, sagt die Erbin Susann Haltermann, vorsichtig, zufrieden. Die schöne große Dachwohnung in der Isestraße ist die erste, die sie besitzt in ihrem Leben. Sie fährt jetzt einen Saab. Mercedes käme nicht infrage.

»Herr Rohde, welches Auto fahren Sie?« (Vulgäre Frage, signalisiert sein Gesichtsausdruck.) »Ein rotes.« – »Ferrari?« (Das bringt ihn nicht zum Lächeln.) »Golf, aber ich weiß nicht mal, welcher.« Percy Rohde scheint das aus der Mode gekommene Motto wie eingewachsen zu sein: Über Geld spricht man nicht, man hat es. Zunächst war er nur anonym zu Auskünften über sich bereit. Es kostet ihn spürbar Überwindung, aus dem Schatten der eigenen Distinktion herauszutreten; im Fall der Erbenstiftung tat er es schließlich, weil er – wie auch Bautz und Haltermann – Nachahmer anregen will, Mitstifter. Und um seinen eigenen Skeptizismus zu überwinden. »Ich kämpfe mit meinen pessimistischen Seiten«, sagt der Verhaltenswissenschaftler, der so jung aussieht mit seinen rötlichen Locken, dem Teint wie Milch und Blut, und so alterfahren wissend redet. In Verden, ja, dort war er schon mal, das Weltbild der Attaccer – »Wir schaffen es, wir bringen die Menschheit zum Umdenken« – kann er nicht teilen. Er kann nicht einmal regelmäßig die Zeitung lesen, den ethnologisch-anthropologischen Blick nicht abschalten, es deprimiert ihn zu sehr zu sehen, wie Konflikte und Tragödien sich zwanghaft wiederholen, Parteipolitik zur reinen Oberflächenschau wird. Vater Rohde, unlängst verstorben, war lebenslang SPD-Mitglied. Der Sohn engagierte sich in Naturschutz-Jugendgruppen, aber je mehr sich später seine Interessen von der Biologie zur Psychologie verlagerten, desto resignativer wurde sein Blick auf die Politik. Zurzeit promoviert Percy Rohde in Kassel und hofft auf eine spätere Habilitation. »Die berufliche Unsicherheit«, sagt er, »ist besser auszuhalten mit Geld.« Anders als Susann Haltermann hatte er nie das Bedürfnis, sich von seiner luxuriösen Herkunft loszureißen. Er spricht von den intellektuellen Eltern mit Respekt und Liebe, vom geerbten Geld ohne Scham. Immer schon hat er davon gespendet, mal für den Naturschutz, mal für amnesty international oder Greenpeace. Percy Rohde kämpft mit seinem Pessimismus. Die Resignation soll nicht siegen. Wenn der Mensch nicht veränderbar ist, die Systeme sind es. »Dafür ist die Bewegungsstiftung günstig«, sagt Rohde. Er hat schon seinen Bruder für die Sache gewonnen. Die Schwester überlegt.

Ging der Zeitsprung mit Percy Rohde in Richtung Buddenbrooks, so führt der Hausbesuch bei Christoph Bautz unvermutet in die Hippie-Ära. Ästhetisch, nicht ideologisch. Das Inbild der g’schlamperten Landkommune. Der Ort heißt Stedorf. Stedorf bei Dörverden bei Verden an der Aller. In Niedersachsen zwischen Bremen und Hannover. Flaches Land, rote Höfe, schwere Schlepper, und mitten im engen Dorf, wo Bauern leben, nicht Stadtflüchtlinge, haben sie dieses enorme verfallende Anwesen gekauft, Haupthaus, Ställe, Nebengebäude, Obstbäume und reichlich Umschwung. Alles für 480.000 Mark, und so sieht es aus. Als Genossenschaft haben sie das Geld in vielen Kleinsummen zusammengebracht, Christoph Bautz gab einen Batzen von seinem Erbe. Die Kommune besteht aus vier Wohngemeinschaften, »zwei Männer-WGs, eine Frauen-WG und eine Wagen-WG, gemischt«, erläutert Christoph beim Gang übers Gelände. Wagen? Dort hinten. Bau-, Zirkus-, Wohnwagen, wild bemalt, teils hochtechnisch ausgebaut, einige im Kreis um die Feuerstelle, andere abseits, dass es das noch gibt im Zeitalter der Globalisierung. Es ist eben auch das der Globalisierungskritik; hier wird sie praktisch gelebt und theoretisch vorangetrieben. Computerkids in der Landkommune.

Sie alle arbeiten viel, obwohl sie genug Geld fürs Nichtstun hätten

Haltermann, Rohde und Bautz, die drei, die wir kennen gelernt haben, verbinden einige biografische Gemeinsamkeiten: Alle hatten liberale Väter. Alle drei wurden mehr oder weniger über die Natur- und Umweltschutzbewegung politisiert. Alle sind sie andere berufliche Wege gegangen als diejenigen, die ihnen das Vermögen vermachten. Und alle, obwohl sie genug Geld fürs Nichtstun hätten, arbeiten viel (arbeiteten viel, in Haltermanns Fall), am meisten vielleicht der Jüngste, Christoph Bautz. »Das ist mir wichtig. Ich bin privilegiert und bin dafür verantwortlich.« Schlechtes Gewissen? Nein, sagt Christoph, das sei es nicht bei ihm. Schon Christophs Eltern lebten im Heimatort Darmstadt immer bescheiden. Die Mutter arbeitet als Lehrerin für behinderte Kinder und achtet sehr darauf, in den Worten ihres Sohnes, »dass sie wegen unseres Geldes bei ihrer Tätigkeit im sozialen Bereich nicht schräg angesehen wird«. Christoph, das einzige Kind, baute mit 11 Krötenzäune, war mit 14 bei der BUND-Jugend und wollte mit 20 ganz genau wissen: Wie ist mein Erbe angelegt? Bautz senior war aufgeschlossen für die Frage. Die ethisch motivierten Geldumschichtungen seines Sohnes betrachtete er skeptisch, sperrte sich aber nicht. Christoph lernte, »wie schwierig es ist, mit seinem Geld was Gutes zu machen«. Es gibt nach seiner Erfahrung wenig unabhängige Beratung für investitionsbereite Erben und wenig Projekte, in denen das Geld wirklich etwas bewirken könnte. »Klar, du kannst immer die Patenschaft für ein Waisenkind übernehmen oder einem Bioladen helfen, der sonst zumachen müsste. Aber das ändert nichts an den Strukturen.«

Christoph Bautz’ Erbe steckt inzwischen im Verdener Attac-Zentrum, in einer Bremer Stadtkommune mit angeschlossenen Ökobetrieben und, seit dem Berliner Gründungstreffen, in der Bewegungsstiftung. Nicht zu vergessen seine Einlage im Bauernhof der Landkommune; der wird, bis er hergerichtet ist, noch viel Geld verschlucken. Die Tür des Frauenhauses geht jetzt auf. Entzückt rast Pauline heraus, schwarzer Wuschelhund, springt hoch an Christoph und versaut ihm die schwarzen Jeans. Es könnte ihm gleichgültiger nicht sein – ganz der Landalternative. Eigenartige Mischung: Manchmal wirkt dieser Mann, der dünne Strich, dem die enge Hose um den Hintern schlackert, manchmal wirkt er, druckreif schnell sprechend und abwesend zuhörend, schon sehr wie ein Politprofi.

Schön, viel Glück dabei. Ach ja, noch eines: »Herr Bautz, was fahren Sie denn für ein Auto?« Er lächelt. »Ich fahre Klapprad.«

 

About us

Bewegungsstiftung supports the work of social movements with grants and consulting.

Ask for your free information package! Or learn more about funding opportunities in our film.

Newsletter


Sign up for our newsletter to get regular updates on the work of Bewegungsstiftung.

Facebook Icon (by Dan Leech) Visit us
on Facebook

(For your own safety: We recommend always to open Facebook in a special browser.)

Twitter Icon (by Dan Leech) Follow us
on Twitter

Become an endowment donor now! Strengthen social movements
as part of the network!

Make an ethical and sustainable investment and donate the interests to projects.

Make engagement possible! Become the direct sponsor of a movement worker. From 10 Euro per month.

Bewegungsstiftung
Artilleriestraße 6
27283 Verden
-Germany-

info@bewegungsstiftung.de
PGP-Key
Telephone: +00 49 (0)4231 957 540
Fax: +00 49 (0)4231 957 541
Twitter: @bstiftung

Bank Account
Bewegungsstiftung
BIC: GENODEM1GLS 
IBAN:
DE56 4306 0967 0046 3144 00