Highlights der Berichterstattung über die Bewegungsstiftung

Süddeutsche Zeitung, 09.12.2006
Armes Deutschland, reiches Deutschland (I) Spurensuche in einem auseinanderdriftenden Land
Die Gesellschaft besteht aus Teilen. Der eine ist zufällig Millionär, der andere zufällig Hartz-IV-Empfänger - beide haben etwas zu geben, was sich zu einem Ganzen zusammenfügen könnte.
Von Evelyn Roll
Er war 17 Jahre alt, als sein Vater an einem Gehirnschlag starb. Zur Testamentseröffnung kamen acht Geschwister und Halbgeschwister mit ihren Müttern, den drei Ehefrauen, die der Vater in seinem Leben hatte. mehr >>

Frankfurter Rundschau, 25.02.2004
Reich, links und engagiert
Die Bewegungsstiftung will den sozialen Wandel fördern
Von Klaus Betz
Sein Leben lang hat Hartmut Berger sehr gut verdient. Mehr als drei Jahrzehnte war der heute 65 Jahre alte Düsseldorfer für deutsche Firmen im Ausland tätig. Vor 15 Jahren erbte er »sehr überraschend sehr viel Geld«. Seine Mutter sei eine »sehr diskrete Frau« gewesen, erzählt Berger, die Familie habe nie gewusst, dass ein so großes Vermögen existierte. Für sich selbst benötigt er das Geld nicht, weder Porsche noch Rolex sind seine Sache.
»Und da habe ich mir dann gedacht, wenn ich mich nicht sozial engagiere, wer soll es dann tun?« mehr >>

Die ZEIT, 18.04.2002
Erben für eine bessere Welt
Sie haben viel Geld von ihren Eltern. Aber das reicht ihnen nicht. Mit einer Stiftung finanzieren sie Protest und gesellschaftliches Engagement.
Von Rüdiger Dilloo
An der Hamburger Isestraße, wo Susann Haltermann unterm Dach in sechs Meter hohen Räumen lebt, steht ein anrührend verwelkter Blumenstrauß auf dem Wohnzimmertisch. Tulpen, Freesien, Narzissen; besonders die Anemonen lassen ihre weichen Blüten hängen. »Schauen Sie, die sind noch vom Gründungstreffen«, sagt sie zum Besucher; ihr Ton lässt erkennen, dass die Blümchen ihr viel bedeuten. mehr >>



