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BewegungsstiftungStiftung : Newsletter 5 / 2011

Newsletter der Bewegungsstiftung, 5/2011, Mai 2011

Liebe Leserin, lieber Leser,
Atomkraft: Schluss! Das werden am kommenden Samstag zigtausende bei
Demonstrationen in 21 deutschen Städten fordern. Schluss mit
Schrottmeilern, Laufzeitverlängerungen und der Produktion von Atommüll!
Wie viele AKW wirklich vom Netz gehen, hängt von dem öffentlichen Druck
auf die Bundesregierung ab. Mit den 21 Demos will das
Organisationsbündnis diesen Druck noch einmal erhöhen.
Doch das kostet Geld! 200.000 Euro muss das Bündnis, zu dem auch unsere
Förderprojekte .ausgestrahlt, Campact und Robin Wood gehören, für die
Demos aufbringen - ein finanzielles Risiko, dass die Organisationen
nicht alleine tragen können. Die Bewegungsstiftung hilft deshalb bei der
Finanzierung und sichert die Demos mit einer Ausfallbürgschaft in Höhe
von 150.000 Euro ab.
Helfen Sie mit, die Demos am Samstag zu einem Erfolg zu machen! Kommen
Sie mit Freunden und Familie und senden Sie ein deutliches Signal nach
Berlin: Atomkraft: Schluss!

Mehr Infos zur Demonstration in Ihrer Nähe finden Sie unter
http://anti-atom-demo.de

Mehr Infos zur Arbeit der Bewegungsstiftung finden Sie in diesem
Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Wiebke Johanning
für das Team der Bewegungsstiftung


1. Die Bewegungsstiftung stellt sich vor
2. Kampagnenstart
»DNA-Sammelwut stoppen« in Berlin
3. Endspurt für Unterschriftenaktion 
»Rechte für Menschen«
4. Neue Bücher zur E-Gesundheitskarte und gewaltfreien Aktionen
5. Artikel über Erfolgsbedingungen sozialer Bewegungen



1.Die Bewegungsstiftung stellt sich vor - in Hamburg und Düsseldorf

Denken Sie darüber nach, der Bewegungsstiftung eine Zustiftung zu
machen? Dann haben Sie an den folgenden Terminen die Gelegenheit, uns
unverbindlich kennenzulernen:

Am 8. Juni in Hamburg

Am 9. Juni in Düsseldorf

Die Stiftungsinteressiertenabende geben einen Überblick über
* die Ziele der Stiftung und ihre Entscheidungsstrukturen
* die Möglichkeiten der Zustiftung und daraus resultierende steuerliche
Möglichkeiten
* die Förderbedingungen

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm:
www.bewegungsstiftung.de/termine.html

Anmelden können Sie sich online unter
www.bewegungsstiftung.de/anmelden.html


2. Start der Kampagne „DNA-Sammelwut stoppen“

Gegen das massenhafte Sammeln von DNA in Polizeidatenbanken richtet sich
die neue Kampagne »DNA-Sammelwut stoppen«, die von der Stiftung bridge
gefördert wird. Zum Kampagnenauftakt am Montag übergaben die Aktiven
einen offenen Brief an Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger, in dem sie ein stärkere Kontrolle der
DNA-Datenbanken fordern. Mittlerweile sind etwa 700.000 DNA-Profile in
den Datenbanken des BKA gespeichert. Um schwere Verbrechen geht es dabei
selten. Die meisten beziehen sich auf Kleinkriminalität, wie zum
Beispiel Diebstahl. Zudem werden die riesigen Datenspeicher derzeit
international vernetzt. Die Kampagne will diese biologische
Vorratsdatenspeicherung mit Aktionen, Filmspots und Postkartenkampagnen
zu einem öffentlichen Thema machen. Hier können Sie den offenen Brief
unterzeichnen:
http://www.fingerwegvonmeinerdna.de/
Hier geht's zum Kinospot der Kampagne:
http://bit.ly/kOGPZm

Mehr zur Kampagne lesen Sie auch in unserem nächsten Rundbrief
»Bewegungsstiftung aktuell«, der Mitte Juni erscheint. Wenn Sie ihn noch
nicht bekommen, senden Sie uns Ihre Adresse an info@bewegungsstiftung.de
Wir schicken Ihnen dann ein Exemplar zu.


3. Endspurt für Unterschriftenaktion „Rechte für Menschen“

Unternehmen verhalten sich in Entwicklungsländern häufig
skandalös: Sie beuten Kinder aus, missachten Arbeitsrechte oder
verseuchen das Trinkwasser. Haften müssen sie dafür in der Regel nicht.
Die europäische Kampagne »Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen«,
an der auch unser Förderprojekt, die Kampagne für saubere Kleidung,
beteiligt ist, setzt sich für Haftungspflichten für Unternehmen und
weitere EU-Rechtsreformen ein. Noch bis zum 5. Juni können Sie die
Forderungen auf www.rechtefuermenschen.de mit Ihrer Unterschrift
unterstützen. Im Juli 2011 werden die Unterschriften der EU-Kommission
im Zuge der neuen EU-Mitteilung zu Corporate Social Responsibility
übergeben.


4. Neue Bücher zur E-Gesundheitskarte und zu gewaltfreien Aktionen

2011 soll sie endgültig eingeführt werden - die elektronische
Gesundheitskarte. Warum die Karte die Selbstbestimmung der Patienten
gefährdet und zu einer Kommerzialisierung des Gesundheitswesens führt,
beschreibt das Komitee für Grundrechte und Demokratie in dem Buch
"Digitalisierte Patienten - verkaufte Krankheiten«. Es kostet 12 Euro
und kann im Buchhandel oder hier bestellt werden:
http://www.grundrechtekomitee.de/shop
»Gewaltfreie Aktion – Erfahrungen und Analysen«; - so lautet der Titel
eines Sammelbandes, den der Friedensforscher Dr. Reiner Steinweg und die
Friedensaktivistin Ulrike Laubenthal herausgeben haben. Mehr als zwanzig
AutorInnen, darunter auch Jörg Rohwedder, Geschäftsführer der
Bewegungsstiftung, untersuchen darin die Gewaltfreie Aktion anhand von
Erfahrungen in unterschiedlichen Situationen, Ländern und Epochen. Am
Dienstag, 14. Juni, um 19 Uhr stellen die Herausgeber das Buch bei einer
Lesung im Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4, in Berlin vor.


5. Artikel über Erfolgsbedingungen sozialer Bewegungen

Woran liegt es, dass manche Bewegungen erfolgreicher sind als andere?
Wie identifiziert man Erfolge eigentlich? Und wie können sich Bewegungen
langfristig organisieren und Frust der Aktiven verhindern? Mit diesen
Fragen beschäftigt sich ein Artikel der Bewegungsstiftung, der im Mai in
der Zeitung Contraste erschienen ist. Des weiteren berichtet
Bewegungsarbeiterin Jutta Sundermann in einem Interview über ihre
Erfolgserlebnisse mit sozialen Bewegungen. Die Beiträge können Sie hier
nachlesen:
http://www.bewegungsstiftung.de/berichte2011.html
Wer tiefer in das Thema einsteigen will: Vom 17. bis 19. Juni
veranstaltet die Bewegungsstiftung eine Tagung zum Thema »Scheitern und
Gelingen sozialer Bewegungen« in Frankfurt am Main. Einige wenige Plätze
sind noch frei. Interessierte müssten sich ihre Unterkunft allerdings
selber organisieren.
Infos und Anmeldung unter:
http://www.bewegungstagung.de/

Wie Sie uns unterstützen können:

Wir wollen die Bewegungsstiftung bekannter machen. Bitte leiten Sie
diesen Rundbrief an Freundinnen und Freunde weiter, die an unserer
Stiftungsidee interessiert sein könnten.

Wenn Sie sich aus dieser Liste austragen wollen, dann senden Sie uns
bitte eine Mail an info@bewegungsstiftung.de

Verantwortlich für alle Inhalte des Newsletters: Wiebke Johanning
Rechtlicher Hinweis: Für den Inhalt von Websites, auf die in diesem
Newsletter hingewiesen wird, ist die Bewegungsstiftung nicht
verantwortlich.

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