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BewegungsstiftungFörderungBewegungsarbeiter : Jürgen Heiser

Jürgen Heiser - »Todesstrafe abschaffen!«

Jürgen Heiser (Jahrgang 1951) engagiert sich seit seinem 16. Lebensjahr in politischen Bewegungen. Für ihn ist politisches Engagement keine Frage von Jugend oder Sturm und Drang, sondern ein unabdingbarer Teil seines gesellschaftlichen Lebens. Er hat drei Kinder großgezogen und auch aus dieser Erfahrung gelernt, wie wichtig die gegenseitige Vermittlung von Erkenntnissen und Lernprozessen zwischen den Generationen ist und dass das keine Einbahnstraße sein darf. Ein Thema ist ihm in seiner gesellschaftlichen Arbeit besonders ans Herz gewachsen: Seit mehr als 20 Jahren kämpft er für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe.

Zurzeit gilt sein besonderer Einsatz dem seit 1982 zu Unrecht in der Todeszelle sitzenden Afro-Amerikaner Mumia Abu-Jamal. Jürgen Heiser hat die Bücher und Schriften des 1981 verhafteten Journalisten übersetzt und sich für deren Veröffentlichung eingesetzt. Unermüdlich hat er gemeinsam mit Verteidigung und Kampagne für eine erneute Anhörung des Falles vor den US-Bundesberufungsgerichten und dem Obersten Gerichtshof gekämpft. (Nähere Informationen zum Fall unter www.freedom-now.de)

Jürgen Heiser geht es nicht allein um den Fall Mumia Abu-Jamal. Sein Ziel ist die weltweite Abschaffung der Todesstrafe, die derzeit noch in einem Drittel der Länder dieser Erde vollstreckt wird. Im Gespräch betont er mehrfach, dass die verfassungsmäßige Ablehnung der Todesstrafe in Europa gute Voraussetzungen für seine Arbeit schafft. Neben Menschenrechtsorganisationen gibt es in Europa auch auf Seiten von Regierungen und Institutionen Unterstützung bei seinem Eintreten gegen die Todesstrafe. Auch die breite Ablehnung von Folter und Todesstrafe in der Bevölkerung ermutigt ihn immer wieder bei seiner Arbeit. Diese allgemeine Haltung muss allerdings in Zukunft noch mehr in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Das Schaffen von überregionalen Netzwerken und Bewegungen gegen die Todesstrafe ist daher ein wesentliches Ziel seiner Arbeit.

Seit 2002 ist Jürgen Heiser Bewegungsarbeiter und wird durch monatliche Beiträge seiner PatInnen unterstützt, die seine Bewegungsarbeit zumindest teilweise finanziell absichern. Die Erfahrungen, die er bei seinem langjährigen politischen Engagement sammeln konnte, kann er so in den Aufbau von neuen Netzwerken einbringen und andere zum Mitmachen bewegen.

Der Aufbau neuer Netzwerke kostet allerdings so viel Zeit, dass die Suche nach weiteren UnterstützerInnen nur schwer möglich ist. Für die Zukunft wünscht sich Jürgen Heiser daher neue PatInnen, die ihn in seiner wichtigen Arbeit gegen die Todesstrafe unterstützen.

BewegungsarbeiterInnen erhalten ihr Geld nicht von der Bewegungsstiftung, sondern von einem Kreis von UnterstützerInnen. Werden auch Sie PatIn.


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