Bleiberecht zum Thema gemacht
»Jugendliche ohne Grenzen« geben nicht auf
Sie sind jung, kommen aus Afghanistan, Angola, Bosnien, Kamerun, Kosovo, Kurdistan, Togo und Palästina und leben als Flüchtlinge verstreut über die ganze Bundesrepublik. Und sie haben es geschafft, das Thema Bleiberecht in die öffentliche Debatte zu bringen - unterstützt von der Bewegungsstiftung.
Normalerweise berichten wir an dieser Stelle über Auseinandersetzungen, die unsere Förderprojekte »gewonnen« haben. Leider hat der Beschluss der Innenministerkonferenz zum Bleiberecht für geduldete Flüchtlinge nur 6.100 der insgesamt 163.000 Betroffenen zu einer sicheren Situation verholfen. Alle anderen sind weiter von Abschiebung bedroht.
Aber dass dieses Thema nach Jahren überhaupt auf der politischen Agenda gelandet ist, dass die Medien inzwischen breit berichten und dabei auch die Ineffizienz der neuen Regelung anprangern, das ist diesem quirligen Zusammenschluss junger Leute mit zu verdanken.
In der Abschlusserklärung des letzten JoG-Kongresses heißt es: »Wir denken nicht daran, uns mit unzumutbaren und perspektivlosen Lebensbedingungen, die wir in Deutschland haben, auf Dauer abzufinden.«
www.jugendliche-ohne-grenzen.de
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