Das Konzept der BewegungsarbeiterInnen
Für den Erfolg sozialer Bewegungen sind VollzeitaktivistInnen von großer Bedeutung. In ihrem langjährigen Engagement bauen sie Erfahrungen und Kompetenzen auf, die für die politische Arbeit unschätzbar wertvoll sind. Wir nennen diese Menschen BewegungsarbeiterInnen. Sie bilden das Rückgrat der Protestbewegungen in Zeiten der Flaute und helfen Menschen sich zu engagieren, wenn sich ein politisches Thema zuspitzt und sie deshalb aktiv werden wollen. Derzeit unterstützt die Bewegungsstiftung neun BewegungsarbeiterInnen.
Seit ihrer Gründung unterstützt die Bewegungsstiftung eine Reihe von BewegungsarbeiterInnen. Mittlerweile gehen Jahr für Jahr etwa 40.000 Euro direkt an Menschen, die eine besondere Rolle in Protestbewegungen spielen. Der Fördertopf für die Projekte wird dadurch nicht geschmälert. Aus einem einfachen Grund: Die BewegungsarbeiterInnen werden streng genommen nicht durch Gelder der Stiftung unterstützt, sondern jeweils von einem Kreis von PatInnen, die sich der Arbeit der jeweiligen Aktiven besonders verbunden fühlen und dafür regelmäßig Geld zur Verfügung stellen.
In der Regel suchen sich die BewegungsarbeiterInnen ihre UnterstützerInnen in ihrem eigenen Umfeld. Doch nach und nach konnte auch die Stiftung durch ihre Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, dass der Kreis derer wuchs, die als politische Mäzene am liebsten eine konkrete Person direkt fördern wollten - übrigens stets steuerabzugsfähig.
Der Stiftungsrat wählt nach strengen Kriterien (PDF) die Personen aus, die mit der Bezeichnung »BewegungsarbeiterIn« UnterstützerInnen finden und für sich gewinnen können. Und auch die Stiftung sucht stets neue PatInnen - denn bisher können noch alle Geförderten weitere Unterstützung brauchen. Das BewegungsarbeiterInnen-Programm ist auf zehn Personen begrenzt. Der letzte freie Platz ist für eine Frau reserviert.
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