Anti-Atom-Bewegung: .ausgestrahlt mobilisiert mit
Tausende gehen auf die Straße, um gegen Atomkraft zu demonstrieren
Seit Sommer 2008 mobilisiert unser Förderprojekt .ausgestrahlt im Bündnis mit anderen Organisationen erfolgreich den massenhaften Widerstand gegen Atomkraft. Das Ziel der Atomkraftgegner: den gesellschaftlichen Druck so erhöhen, dass diejenigen in Politik und Industrie, die weiter auf Atomenergie bauen, sich nicht durchsetzen können. Dem kleinen engagierten Team von .ausgestrahlt und seinen Bündnispartnern gelingt es mit vielen kreativen Aktionen tausende Menschen gegen Atomkraft auf die Straße zu bringen.
Aus ganz Deutschland reisten beispielsweise am 18. September die DemonstrantInnen mit Sonderzügen und Bussen nach Berlin. Unter dem Motto: »Atomkraft: Schluss jetzt!« zog ein Protestzug vom Hauptbahnhof los, um das Regierungsviertel einschließlich Kanzleramt zu umzingeln. Damit formierte sich der Protest genau an dem Ort, an dem sich die Regierung zwei Wochen zuvor auf eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke verständigt hatte. Rund 100.000 Menschen folgten dem Aufruf eines breiten Bündnisses von Umweltverbänden, Gewerkschaften, Parteien und Bürgerinitiativen. Ein großer Erfolg für .ausgestrahlt und seine Bündnispartner.
Dabei war die Demonstration in Berlin nur der Auftakt einer Reihe von weiteren Aktionen im Herbst. Anfang Oktober umzingelten 7.000 Menschen den Stuttgarter Landtag und 50.000 bildeten eine Menschenkette quer durch München. Zuvor hatten im April über 120.000 Menschen mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette in Norddeutschland ein spektakuläres Zeichen gegen Atomkraft gesetzt.
Viele kleinere kreative Aktionen stehen neben diesen großen Protesten. Im Frühjahr 2010 zum Beispiel sammelte .ausgestrahlt Anti-Atom-Transparente und nähte sie zu einem zwei Kilometer langen Riesentransparent zusammen, das dann im März an jedem Wochenende einen anderen anderen Atomreaktor »schmückte«.
Den vorläufigen Höhepunkt der Proteste bilden die Demonstrationen Anfang November, wenn wieder ein Castor-Transport nach Gorleben rollt. Zu Redaktionsschluss war der Transport noch nicht gestartet. Allerdings rechnen die OrganisatorInnen mit weitaus mehr TeilnehmerInnen als in den Jahren zuvor. .ausgestrahlt hat auch hierfür wieder mobilisiert.
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