Antrag stellen

Die Bewegungsstiftung fördert Protestkampagnen, die sich für Ökologie, Frieden und Menschenrechte einsetzen. Sie wollen einen politischen oder sozialen Missstand angehen und planen eine Kampagne? Dann finden Sie hier alles, was Sie zur Antragstellung wissen müssen.

Die Frist für Anträge an die Bewegungsstiftung ist jeweils der erste Dienstag im April und September. Antragsschluss für die nächste Förderrunde der Bewegungsstiftung ist somit der 7. April 2015.

Unsere Treuhandstiftung Stiftung bridge fördert im Regelfall einmal im Jahr zur Frühjahrsrunde.
Antragsschluss für die nächste Förderrunde der Stiftung bridge ist somit ebenso der 7. April 2015.

Die wichtigsten Informationen zur Antragstellung finden Sie in unseren Kampagnenrichtlinien (PDF, 168 KB), die Sie vor der Antragstellung gründlich durchlesen sollten. Hier die wichtigsten Informationen in Kurzform:

Unsere Fördermodelle

Die Bewegungsstiftung und die Stiftung bridge vergeben zwei Formen der Förderung: die Kampagnenförderung und die Basisförderung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Förderstrategie

Für eine Basisförderung können sich nur Organisationen bewerben, mit denen wir bereits vertrauensvoll zusammengearbeitet haben und wenn ein entsprechender Aufruf zur Bewerbung veröffentlicht wird. Die Richtlinien für eine Basisförderung finden Sie unter dem Menüpunkt Förderstrategie/Basisförderung.

Für eine Kampagnenförderung können sich alle interessierten Organisationen bewerben. Allerdings fördern wir nur die Projekte, die unseren Kampagnenrichtlinien (PDF, 168 KB)  entsprechen. Deshalb sollten diese vor Antragstellung genau gelesen werden.

Was wird gefördert?

Die Stiftung fördert vor allem mittel- und langfristige Kampagnen, Maßnahmen also, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und im öffentlichen Raum mit einer Forderung zu einer gesellschaftlichen Veränderung präsent werden. Dazu sollen (müssen aber nicht zwingend) auch Formen des öffentlichen Protests ver­wendet werden. Dabei reicht die Bandbreite des Protests von Online-Demonstra­tionen mittels Webseiten über kleine öffentlichkeitswirksame Aktionen bis hin zu Großdemonstrationen.

Ein Zuschuss wird für Kampagnen im Allgemeinen vergeben. Die Stiftung prüft nicht, in welche Einzelmaßnahme das Geld fließt, sondern inwieweit das politische Ziel erreicht worden ist.

Die Stiftung will mit der Förderung einen Unterschied machen. Die An­tragssumme soll daher am Gesamtbudget der Kampagne einen Anteil von min­destens 10-15% ausmachen. Gefördert werden können nur gemeinnützige Vereine. Es muss also für jede beantragte Kampagne ein solcher Verein unter den Trägern sein.

Was wird nicht gefördert?

Kongresse, Seminare und pädagogische Arbeit, Begegnungsreisen, Bücher, Bro­schüren und Filmdokumentationen sind wichtiger Bestandteil von sozialen Bewe­gungen. Sie erfüllen allein aber nicht die notwendigen Kriterien für eine Förderung durch die Stiftung.

Soziale Dienstleistungen (etwa Bera­tungs­stellen), Schulen, Kindergärten, Hebammenpraxen u.ä. werden ebenfalls nicht ge­fördert, es sei denn, die Aktiven dort setzen sich in Aktionen beispielsweise dafür ein, dass solche sozialen Dienstleistungen weiter öffentlich finanziert werden.

Förderung im Ausland

Der Bewegungsstiftung fehlen die Kapazitäten, um Anträge aus dem Ausland direkt abwickeln zu können. Anträge in Verbindung mit ausländischen Partnern oder mit Aktionen im Ausland können nur von Organisationen mit Sitz in Deutschland gestellt werden.

Formale Regeln

Der Antrag muss in digitaler Form als PDF an die E-Mail-Adresse antrag@bewegungsstiftung.de gesendet werden.  Für alle, die ihren Antrag verschlüsselt übermitteln möchten, hier der PGP-Schlüssel für antrag@bewegungsstiftung.de. Hier auch der PGP-Schlüssel von antrag@stiftung-bridge.de.

Eingehende Anträge werden sorgfältig geprüft, bewilligte Anträge haben ein vierstufiges Bewertungsverfahren zu durchlaufen. Für die damit befassten Menschen bedeutet das zweimal im Jahr eine hohe Belastung, zumal uns von Runde zu Runde mehr Anträge erreichen. Wir akzeptieren daher nur noch Anträge, die nicht zu lang und leicht lesbar sind.

Das bedeutet:
Schriftart: Arial
Schriftgröße: mindestens 11 Punkt
Zeilenabstand: mindestens 1,15-fache Zeilenhöhe (ca. 0,6 cm)
Seitenränder: mindestens 2 cm oben / unten / rechts / links
Papierformat: DIN A4 längs
Seitenanzahl: höchstens 4 Seiten Antragtext plus 1 Seite Finanzierungsplan
Dateiformat: PDF, Antragstext und Finanzierungsplan müssen in einer Datei eingereicht werden
Dateigröße: maximal 200 KB (auf Bilder und aufwändiges Design verzichten)

Mehr nicht: keine zusätzlichen Informationen, kein Anschreiben als PDF-Datei oder im Antragstext.

Jeder Antrag auf Förderung muss eine Kampagnenbeschreibung sowie einen Ausgaben- und Finanzierungsplan beinhalten. (Zur Orientierung: Ein Musterfinanzplan findet sich unter Downloads unter dem Punkt „Förderung“ oder direkt hier).

Die strikte Einhaltung der formalen Kriterien soll gewährleisten, dass alle Anträge die gleiche Chance haben, sich zu präsentieren. Die Gremien, die über die Anträge entscheiden, arbeiten überwiegend ehrenamtlich und sollen nicht durch zu viel Informationen überlastet werden. Zudem weisen AntragstellerInnen, die sich an die formalen Bedingungen gehalten haben, nach, das sie ihr Anliegen knapp aber verständlich darstellen können.

Bitte beachten Sie: Anträge, die diese Vorgaben nicht erfüllen, werden ohne Berücksichtigung des Inhalts aus formalen Gründen abgelehnt.

Antragstermine

Antragsschluss für die Bewegungsstiftung ist jeweils der erste Dienstag im April und September. Der nächste Termin ist der 7. April 2015.

Bitte schicken Sie die Unterlagen an: antrag@bewegungsstiftung.de

Die Stiftung brigde fördert im Regelfall einmal im Jahr zur Frühjahrsrunde. Antragsschluss für die nächste Förderrunde der Stiftung bridge ist somit ebenso der 7. April 2015.

Bitte schicken Sie hier die Unterlagen an: antrag@stiftung-bridge.de

Bitte beachten Sie: Nach Eingang Ihres Antrages erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung. Sollte das nicht der Fall sein oder sollten Sie eine Fehlermeldung erhalten (z.B. weil Ihre Antragsmail von unserem Spamfilter aussortiert wurde) dann versuchen Sie es bitte erneut oder setzen Sie sich (innerhalb von 24 Stunden) mit uns in Verbindung. Andernfalls gilt der Antrag als nicht fristgerecht eingereicht.

Nach Antragsschluss dauert es in der Regel acht Wochen, bis die Gremien der Stiftung entschieden haben. Wir informieren die Antragssteller dann über das Ergebnis.

Eilanträge

Organisationen können in Ausnahmefällen einen Eilantrag auf Kampagnenförderung stellen. Voraussetzung für einen Eilantrag ist, dass sich seit dem letzten regulären Antragsschluss unvorhersehbare und gravierende Änderungen der aktuellen politischen Situation ergeben haben, die ein schnelles und entschiedenes Handeln erfordern (z.B. ein anstehender völkerrechtswidriger Krieg oder ein Super-GAU wie in Fukushima).

Kampagnenanträge im Eilantragsverfahren können jederzeit per E-Mail bei der Geschäftsführung eingereicht werden (fiedler@bewegungsstiftung.de). Zwischen Antragstellung und Entscheidung sollen nicht mehr als 14 Tage vergehen.

Chancen auf Bewilligung

Leider reicht das Geld der Stiftung nicht aus, um alle Projekte zu fördern, die die Förderkriterien erfüllen. Derzeit gibt es pro Förderrunde etwa 15-20 förderungswürdige Anträge, von denen aber in der Regel nur drei wirklich gefördert werden können.

Nutzen Sie die Möglichkeit der Voranfrage!

Wenn Sie nach der Lektüre unserer Richtlinien zur Kampagnenförderung (PDF, 169 KB) nicht sicher sind, ob Ihr Vorhaben eine Kampagne im Sinne unserer Richtlinien darstellt, dann nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Voranfrage per E-Mail.

Dazu können Sie uns eine halbseitige Zusam­menfassung Ihres Vorhabens per E-Mail an voranfrage@bewegungsstiftung.de oder voranfrage@stiftung-bridge.de senden. Wir melden uns dann innerhalb von sechs Wochen bei Ihnen mit einer ersten Einschätzung, ob sich eine Antragstellung lohnt. Eine telefonische Voreinschätzung können wir aus Kapazitätsgründen leider nicht leisten.

Um eine Antwort rechtzeitig vor den Terminen der Antragstellung zu erhalten, sollte die Voranfrage für die Antragsrunde im September 2014 spätestens bis zum 24. Februar 2015 bei uns eingegangen sein. Spätere Anfragen werden möglicherweise erst nach Abschluss der Antragsbearbeitung der laufenden Förderrunde beantwortet. 


Dieser Text ist zu den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz »Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Deutschland« freigegeben.

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